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Die Regionalkonferenz Klimaanpassung Küstenregion

Die fünf norddeutschen Bundesländer und weitere Kooperationspartner haben Ende März 2011 gemeinsam mit dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit  (BMU) die „Regionalkonferenz Klimaanpassung Küstenregion“ in Hamburg veranstaltet.

 

Norddeutsche Minister bei der Regionalkonferenz Im Hamburger Rathaus von links die Ressortminister: Dr. Reinhard Loske, Bremen; Jürgen Seidel, Mecklenburg-Vorpommern; Jutta Blankau, Hamburg; Dr. Juliane Rumpf, Schleswig-Holstein und ganz rechts Hans-Heinrich-Sander, Niedersachsen; der 2. von rechts ist Ministerialdirigent Dr. Helge Wendenburg, BMU

(Foto: Anne Jüngling)

Lesen Sie hier die Kurzfassungen der Stellungnahmen aller Landesministerinnen und -minister sowie des Vertreters des BMU, Staatssekretär Jürgen Becker: „Wir arbeiten mit aller Kraft an der Reduzierung der Treibhausgasemissionen. Aber bei der Brisanz der Klimaveränderungen und deren Folgen müssen wir dem Vorsorgeprinzip folgen und uns gut und gründlich vorbereiten.“

Zur Nachbereitung: Soweit die Vorträge und Präsentationen aus dem Plenum sowie die Impulsreferate aus den einzelnen Workshops schon vorliegen, finden Sie diese jetzt am Schluss der jeweiligen Seite (Navigation links!) unterDownloads.

Die Regionalkonferenzen - 2012 findet in Bremerhaven die nächste statt - unterstützen die Regionen Deutschlands und namentlich des Nordens dabei, die regionalen und die kommunalen Anpassungsstrategien vor dem Hintergrund der zentralen Deutschen Anpassungsstrategie (DAS) zu entwickeln und umzusetzen.

Insgesamt nahmen weit mehr als 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der Fachöffentlichkeit, in erster Linie aus der Kommunalpolitik, in den Räumen der Patriotischen Gesellschaft in Hamburg teil.

Ziele der Regionalkonferenz

  • Bewusstsein für Fragen der Klimaanpassung bei Entscheidungsträgern und Multiplikatoren, zum Beispiel Gemeindevertretern, Verbänden, Bildungsträgern zu schaffen,
  • Entscheidungsträgern Orientierung für ihr Handeln zu geben und
  • die politischen Strategien aus Bund, Ländern und Kommunen vorzustellen und zu diskutieren.
     

 Die Regionalkonferenz vereinte zudem Wissenschaft und Praxis. - Über den Stand der verschiedenen Szenarien zum Klimawandel im Norden informiert stets aktuell der Klimaatlas des Norddeutschen Klimabüros.
 

Logo des Landes Bremen (Umweltsenator)

(Logo des Bremer Umweltsenators)

Moderation:
   Katrin Fahrenkrug, Institut Raum & Energie, Wedel
 

Die Regionalkonferenz gliederte sich in drei Blöcke:

Block 1 „Klimafolgen und Anpassungsansätze“ 
   (am 30.März, vormittags)

  • In welchem Maß werden die norddeutschen Küsten von den Klimafolgen betroffen sein und welche Anpassungsansätze helfen dabei, die Küstenbewohner zu wappnen? (Referenten aus Wissenschaft und Praxis sowie Diskussion)
     

Pressehintergrundgespräch mit Vertretern aus der Politik 
   (am 30. März, mittags)
 

Block 2 „Politische Strategien“ 
   (am 30. März, nachmittags)

  • Welche Strategien zur Anpassung an die Klimaveränderungen verfolgen der Bund, die Länder und Kommunen? (Referenten aus der Politik und Verwaltung; Bund, Länder, Kommunen sowie Diskussion)
     

Abendveranstaltung
 

Block 3 „Workshops zu Zukunftsszenarien“
   (31. März, vormittags)

Veranstalter sind die Bundesländer Bremen, Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg sowie das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit.

Logo des Landes Mecklenburg-Vorpommern (Wirtschaft, Arbeit, Tourismus)

(Logo des meckl.-vorp. Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus)

Logo des Landes Niedersachsen (Umwelt und Klimaschutz)

(Logo des niedersächsischen Ministeriums für Umwelt und Klimaschutz)

Logo des Landes Schleswig-Holstein (Landwirtschaft, Umwelt, ländliche Räume)

(Logo des schleswig-holsteinischen Landwirtschafts- und Umweltministeriums)

Logo des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit

(Logo des Bundesministeriums für Umwelt)

Logo der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt

(Logo der Umweltbehörde in Hamburg)

 
Die Regionalkonferenz wurde in Kooperation mit den Projekten KLIMZUG-Nord, KLIMZUG-nordwest2050, RADOst und KLIFF sowie dem Excellenzcluster CliSAP (Integrated Climate System Analysis and Prediction) durchgeführt.

CliSAP wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft im Rahmen der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder gefördert. Beteiligt sind die Universität Hamburg, das Max-Planck-Institut für Meteorologie und das Helmholtz-Zentrum Geesthacht, die sich inzwischen zum KlimaCampus zusammengeschlossen haben. Natur- und Geisteswissenschaften arbeiten im CliSAP eng zusammen, um wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse im Bereich der Klimaforschung als Grundlagen für politische Entscheidungen zu gewinnen.

Unterstützt hat die Konferenz auch das Projekt PSI-connect (englisch!). Dabei handelt es sich um ein dreijähriges Forschungsprojekt, das innerhalb des 7. Rahmenprogramms von der Europäischen Kommission gefördert und gemeinsam mit fünf weiteren Forschungsinstitutionen durchgeführt wird (hier noch einige Informationen dazu in deutscher Sprache). Das übergeordnete Ziel ist, effektive Interaktion zwischen Politik und Wissenschaft im Hinblick auf Wasserressourcenmanagement angesichts der Herausforderungen des Klimawandels zu fördern.

Weitere Informationen zur Regionalkonferenz finden Sie fortlaufend an dieser Stelle. Schon jetzt sei die ausführliche Dokumentation zur Konferenz angekündigt, die in Kürze hier folgt.

Unsere Mailadresse ist weiterhin: regionalkonferenz-kueste@bsu.hamburg.de.

Hier noch einmal das komplette Programm beider Konferenztage mit allen Referenten

Kontaktmöglichkeit
Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt Mareike Schaerffer Stadthausbrücke 8 20355 Hamburg
Tel.: E-Mail:
Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt Helga Schenk Stadthausbrücke 8 20355 Hamburg
Tel.: E-Mail: