Optionen klimarobuster Hafenstandorte an Nord- und Ostsee
- Zur Nachbereitung: Soweit die Impulsreferate und Kurzinputs schon vorliegen, finden Sie diese jetzt am Schluss dieser Seite unter "Downloads".
Auswirkungen des Klimawandels werden in zweierlei Hinsicht erwartet: zum einen durch extreme Ereignisse, deren Auftreten kurzzeitig ist und die ein hohes Schadenspotenzial haben können (Starkregenereignisse, extreme Windgeschwindigkeiten); zum anderen sich langsam entwickelnde, dauerhafte klimatische Veränderungen (Meeresspiegelanstieg, Temperaturanstieg).
Hafenstadt Bremen
(Foto: Martina Völkel)
Dabei ist die Verwundbarkeit der Hafenstandorte von den Faktoren Exposition, Sensitivität und Anpassungskapazität abhängig. Anpassungsleistungen können von unterschiedlichen Akteuren (Unternehmen, Verwaltungen – staatlichen Einrichtungen, Verbänden) und auf verschiedenen staatlichen Ebenen erbracht werden.
Während die Region insbesondere Lernprozesse und standortbezogene Kompetenzen anbieten kann, müssen auf höheren Ebenen die übergreifenden Rahmenbedingungen gewährleistet werden.
Moderation: Andreas Lieberum, GF nordwest2050
Impulsreferate (circa 15 Minuten):
- Corjan Gebraad, Senior Advisor, City of Rotterdam: „Rotterdam Climate Proof Concept - Adaptation Strategies for the City and the Harbour“
- Prof. Dr. Winfried Osthorst, Hochschule Bremen: „Klimaanpassung in der Hafenwirtschaft - Herausforderung und Chance“
- Dr. Birgit Schubert, BfG, FP KLIWAS, Federführung Vorhaben 3: „Gewässerzustand und Anpassungsoptionen zur künftigen Unterhaltung und Entwicklung der Wasserstraßen“
Kurzinputs als Diskussionimpulse:
- Manfred Meine, HPA: „Das Tideelbekonzept der Hamburg Port Authority“
- Uwe von Bargen, bremenports: „Strategische Ansätze für eine Hafeninfrastrukturgesellschaft“
- Hans-Joachim Uhlendorf, Niedersachsen Ports: „Entwicklung von unternehmensbezogenen Klimaanpassungsstrategien“
- Hans-Wolfgang Wiese, Bereichsleiter, Lübeck Port Authority (Titel folgt)
